„Das mache ich mal nicht“ … „Das gibts bei uns nicht!“ (Baby/Toddler-Mum)

„Das mache ich mal nicht“ … „Das gibts bei uns nicht!“ (Baby/Toddler-Mum)

Hallo Du!
Freue mich, dass du meinen Blog besuchst! Ich bin’s Claudi von MAMAfit Allgäu! Heute erzähle ich euch ein bisschen was über meine Familie und mich. Ich bin verheiratet und wir haben 2 bezaubernde Kinder. Mein großer ist fast 3 Jahre und meine kleine wird bald 1. Berichte euch dann auch, wie wir isoliert Geburtstag feiern.

Ich hole mal etwas aus… damals bevor mein großer geboren wurde, hatte ich immer genau Vorstellungen vom Mama-Sein. Viel Erfahrung durch Babysitting. So hab ich gesehen was ich gut finde und was eben auch weniger… 
…Baby schläft in seinem Bett…
…Babys brauchen einen Rhythmus und Rituale, dann sind sie auch pflegeleicht…
…mein Kind bleibt am Tisch sitzen bis wir fertig sind…
…mit 3 hat er keinen Schnuller mehr und ist sauber…

Jaaaa und tatsächlich war es auch so, wie ich mir das gedacht habe. Gut die Trotzphase habe ich etwas unterschätzt aber ansonsten war alles so wie ich mir das gedacht habe.
Es lief wohl zu einfach für uns! 
So und nun Baby Nr. 2: Ich dachte mir, dass ich es wieder gleich mache und dann klappt das schon. Ok bereits im Krankenhaus haben wir uns viel intensiver kennenlernen dürfen (der große war in der Kinderklinik nach Geburt). Es war einfacher, bequemer und einfach schön mit meiner Maus im Bett zu kuscheln und die Ruhe zu zweit zu genießen. Also dann daheim… ja auch da haben wir viel gekuschelt und getragen (@kokadi) und noch mehr getragen… die ersten Wochen kam sie ca 3 mal nachts. Vielleicht auch 4mal. Ich weiß es ganz ehrlich nicht, denn ich bin selbst immer wieder eingeschlafen beim stillen…und ja dann hat sie auch immer bei uns im Bett geschlafen. Früher undenkbar. Mein großer hat nur bei uns geschlafen, wenn er krank war sonst niemals – auch nicht als Baby. Nach den ersten Nächsten dachte ich mir immer, dass ändert sich automatisch sobald ich bisschen fitter bin und nicht immer einschlafe. Aber das änderte sich nicht. Dann nahm ich mir fest vor, ab sofort nur noch im sitzen zu stillen, damit ich nicht einschlafe. Auch das machte ich nicht. Ich war einfach zu müde und wählte den einfacheren Weg. So inzwischen ist mein Baby fast ein Jahr alt und schläft zwar in ihrem Bett ein (was mir auch wirklich wichtig ist!) – doch dann wenn sie nachts kommt bleibt sie bei uns in der Mitte. Irgendwie mag ich das inzwischen auch. Kuscheln und ich kann auch so richtig gut schlafen. Das ging früher nicht. Wahrscheinlich weil ich es insgeheim doch genieße habe ich es auch nie geändert bzw. ernsthaft versucht. Dass sie nach wie vor öfter nachts kommt das stört mich langsam schon. Sie will dann noch mehr Nähe und schläft am liebsten auf mir drauf, das wiederum hindert mich dann schon am Schlaf. So kamen wir zum Familienbett, welches ich ja eigentlich nie haben wollte!  Ohje… aber bin ich selbst schuld? Habe ich meine kleine verzogen (wie es andere immer gern sagen) – kann man sein Kind verziehen durch zuviel Liebe? In solchen Momenten denke ich mir dann aber, naja mit 18 wird sie sicherlich nicht mehr zwischen Mama und Papa liegen wollen. Genießen wir doch die Zeit in der sie es noch möchte und braucht. Es geht sowieso zu schnell vorüber. 

Da sieht man auch mal wie unterschiedlich die eigenen Kinder sind. Oder bin es auch ich, die sich verändert hat? Vielleicht weil mir doch was gefehlt hat mit dem Kind, dass die Mama nicht braucht zum durchschlafen und auch so, so ziemlich alles allein machen möchte?! 

Ich halte euch auf dem laufenden! 

Bis bald 
Eure Claudi mit tiefen Augenringen

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P.S.: Gestillt wird sie auch noch, aber das habe ich mir beim großen auch immer vorgestellt, dass ich das so lange mache, wie er möchte. Sie und auch Mama braucht es einfach noch 😉

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